1932 Gründung des Unternehmens
Ewald Kohlschein gründet am 1. Juni 1932 die Einzelfirma „Ewald Kohlschein – EKA-Plattenfabrik“. Das erste Firmengebäude entsteht auf dem Gelände einer alten Eisengießerei.
1933 Beginn der Produktion von EKA Holzpappe
Die erste Rollenklebemaschine ist fertiggestellt und kann in Betrieb genommen werden. Das erste Produkt, welches darauf produziert wird, ist „Eka Holzpappe“. Damit wird der Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens gelegt. Im Laufe der Jahrzehnte wird diese geklebte Pappe kontinuierlich weiterentwickelt und den aktuellen Anforderungen angepasst.
1934 Erste Messeteilnahme
Die erste Messeteilnahme erfolgt ein Jahr nach Produktionsbeginn. Auf einer Ausstellung in Mönchengladbach wird 1934 Eka Holzpappe präsentiert. Anwendungsbeispiele zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Plakatmalerei bis hin zu kreativen Arbeiten und Modellbauobjekten.
1941 Umzug auf die Feldstraße
Der Grundstein für das KOHLSCHEIN-Gelände auf der Feldstraße wird mit dem Kauf einer kleinen Ruine gelegt. Das verfallene Haus wird 1940 erworben und nach dem Wiederaufbau als Verwaltungsgebäude und teilweise als Wohnhaus der Familie Höflich genutzt.
1950 Neue gesellschaftsrechtliche Strukturen
Die Einzelfirma wird in eine Kommanditgesellschaft (KG) umgewandelt. Ewald Kohlschein wird Komplementär und seine Töchter Walburg Kohlschein und Gisela Höflich Kommanditisten. 1957 wird Ewald Kohlscheins Schwiegersohn Theodor Höflich als weiterer Komplementär in die KG aufgenommen.
1958 Theodor Höflich wird Geschäftsführer
Ein Jahr nach der Aufnahme als weiterer Komplementär in die KG, übernimmt Theodor Höflich nach Ewald Kohlscheins Tod die Geschäftsführung.
1966 Entwicklung der KROMA® Siebdruckpappe
Zu jener Zeit werden vielfach noch Pappen mit ungestrichenen Oberflächen verwendet, die vor der Bedruckung aufwändig und arbeitsintensiv vorbehandelt werden müssen. Theodor Höflich hat die Vision von einem hochwertigen Plattenmaterial für den Siebdruck mit hochweißen, direkt bedruckbaren Deckschichten. Die Markteinführung des neuen Produktes KROMA® erfolgt 1966. Seitdem wird das Material kontinuierlich den Marktanforderungen & technischen Innovationen angepasst und optimiert. Aus der reinen Siebdruckpappe hat sich ein vielfältig einsetzbarer Displaykarton entwickelt.
1970er Ausbau des Sortiments und der Servicedienstleistungen
Neben der industriellen Produktion von Eka Holzpappe und KROMA®-Siebdruckpappe werden die Geschäftsaktivitäten in den folgenden Jahren um den Handel mit einer Vielzahl von Karton- und Plattenmaterialien, wie z.B. KAPA®-Leichtschaumplatten, ausgebaut. Zusätzlich wird das Geschäftsfeld um Verarbeitungsdienstleistungen wie Kaschieren, Stanzen, Schneiden etc. erweitert.
1980 Aus der KG wird eine GmbH & Co. KG
Zur Einleitung eines bevorstehenden Führungswechsels wird die KG in eine GmbH & Co. KG umgewandelt.
1984 Michael Höflich wird Geschäftsführer
Michael Höflich wird als weiterer Geschäftsführer der GmbH eingestellt.

1984 Einstieg in den Display-Markt
Die langjährigen Erfahrungen in der Erstellung und der Verarbeitung von Karton- und Pappenmaterialien führten zum Einstieg in den Display-Markt. Mit der Expertise im Design, der Entwicklung und der Fertigung von individuellen VKF-Präsentationsmaterialien werden die Marken und Produkte unserer Kunden am P.O.S. effizient und effektiv unterstützt.
1988 Werk 2 wird in Betrieb genommen
Vier Jahre nach Einstieg in den Display-Markt erhält der Geschäftsbereich ein eigenes Werk auf dem KOHLSCHEIN-Gelände. So wird dem wachsenden Erfolg und dem daraus resultierenden Platzbedarf Rechnung getragen. Das "Werk 2" befindet sich unweit des Stammhauses auf der Spenglerstraße. Das ehemalige Werk eines Glasscheibenherstellers bietet Platz für alle Abteilungen für den Geschäftsbereich Display - von der Grafik, dem Projektmanagement, Mustermacherei bis hin zu Weiterverarbeitungen wie Plotten, Beleisten oder Verleimen.
2009 Erweiterung der Geschäftsführung
Oliver Höflich und Hubert van Horrick treten in die Geschäftsführung ein.
2010 FSC® und PEFC™ Zertifizierung
Als auf Langfristigkeit ausgerichtetes Familienunternehmen ist sich KOHLSCHEIN der gesellschaftlichen Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Beschaffung und des nachhaltigen Umgangs mit natürlichen Ressourcen bewusst und hat sich diesen Grundsätzen verpflichtet.

Zur Dokumentation dieser Verpflichtung wird die Zertifizierung nach den Kriterien des Forest Stewardship Council® (FSC®) sowie nach denen des Programms for the Endorsement of Forest Certification (PEFC™) angestrebt. Beide Zertifikate werden erteilt.
2012 Oliver Höflich wird Vorsitzender der Geschäftsführung
Mit Oliver Höflich als Vorsitzendem der Geschäftsführung stellt die Familie Höflich die Führung der Gesellschaft in der vierten Generation.
2012 Nutzung erneuerbarer Energien durch Photovoltaik
Mit der Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des "Werk 2" geht KOHLSCHEIN einen weiteren wichtigen Schritt, um einen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen zu leisten. Neben dem Umweltgedanken erhöhen wir zudem unsere Wirtschaftlichkeit durch die Nutzung der Solarenergie für unseren eigenen Verbrauch.
2015 KOHLSCHEIN Schweiz
KOHLSCHEIN gründet in der Schweiz ihre erste ausländische Tochtergesellschaft.

Nach zwei Jahrzehnten erfolgreicher Geschäftstätigkeit will sich die Firma Flury Display strategisch neu ausrichten und Teile ihrer Handelsaktivitäten abgeben. Im Zuge dieser Neuausrichtung wird mit Wirkung zum 1. Juli 2015 der Handel mit den beliebten & bewährten Leichtschaumplatten KAPA®, FOAM-X®, GATORFOAM® und SMART-X® sowie mit ergänzenden Kartonqualitäten wie z.B. Siebdruckkarton, Holzkarton und Graukarton an die KOHLSCHEIN Schweiz GmbH mit Sitz in Lenzburg übergeben.
2015 Neues Corporate Design
Nicht nur unsere Materialien gehen mit der Zeit und entwickeln sich ständig weiter. In 2015 wird das überarbeitete Logo sowie die gesamte neue Außendarstellung erstmalig kommuniziert. Modern und reduzierter präsentiert sich das neue Erscheinungsbild und unterstreicht damit die Ausrichtung des Unternehmens, ein zeitgemäßer Partner mit dem Blick auf das Wesentliche für seine Kunden zu sein.

Dies ist insbesondere im Logo wiederzuerkennen, das auf den Schriftzug „KOHLSCHEIN“ reduziert wird: es ist prägnant und zeitgemäß, auf die bisherigen schmückenden Elemente wird ganz verzichtet. Dennoch bleibt sich das Familienunternehmen in einer Sache treu und verbindet so Tradition und Wandel: Die Hausfarben rot, grau und schwarz finden auch im neuen Corporate Design ihren Platz und sorgen für einen Wiedererkennungswert.
2016 Neue Logistikhalle
Das 1988 in Betrieb genommene Werk 2 wird um eine neue Logistikhalle erweitert. Auf zusätzlichen 1641 qm werden Anlieferung und Versand neu strukturiert und sorgen für effizientere Prozesse in der Abwicklung. Die in diesem Zuge neue Rampenanlage, die direkt an die neue Logistikhalle angeschlossen ist, optimieren den Ablauf und ermöglichen eine noch bequemere Anfahrt sowie Be- und Entladung der LKWs.